Samstag, 18. Juli 2015

Leseempfehlung: "Die Stunde der Flammen" von Hardy Crueger




Es wird mal wieder Zeit für eine Leseempfehlung!

In letzter Zeit habe ich wenig gelesen, kam entweder gesundheitlich nicht dazu, steckte im Chaos, genoss das Sommerwetter oder litt unter gewissen Wetterlagen (zu warm, zu feucht, zu kalt – wie auch immer…).
Und wenn ich gelesen habe, dann größtenteils Gedichte.
Und E.T.A. Hoffmann, den ich eigentlich adaptieren wollte, scheinbar aber daran scheitere.

Anyway:

Ein Thriller: „Die Stunde der Flammen“ von Hardy Crueger hat mich gefesselt und wie bei guten Thrillern und Romanen konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und las es in einem Rutsch durch.

Die Geschichte (eine verkohlte Frauenleiche am Gipfel des Brocken wird von Komissar  Carsten Sanders mit einer anderen Frauenleiche aus Braunschweig in Verbindung gesetzt, als eine dritte Leiche im Landkreis Börde gefunden wird tritt eine Sonderkommission zusammen und Sanders arbeitet mit der Kommissarin Kolwicz aus Sachsen-Anhalt daran, den Ritualmörder zu fassen. Dieser scheint der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein und verfolgt einen irrsinnigen Plan. Aber Inhalte eines Thrillers in einer Rezension wiederzugeben ist immer eine undankbare Sache, ich will ja nicht zu viel verraten!) ist packend und verdammt gut komponiert. Man will einfach wissen, wie es weitergeht. Und ob der Ritualmörder sein Ziel erreicht, oder das ungleiche Ermittlerteam ihn stoppen kann.

Ebenso sind die Nebengeschehnisse intelligent und passend eingeordnet.
Kleine Seitenhiebe auf deutsche Ost-West-Konflikte sind einfach köstlich beschrieben.

Meine kleine Lieblingsszene (schließlich komme ich aus Castrop-Rauxel):

„ „War ja echt klasse. Wo haben Sie denn ihr Motivationstraining absolviert?“, fragte er.
„FDJ. Und Sie?“
„Oh, äh… Schulungszentrum Castrop-Rauxel. Hat aber nicht viel gebracht. …““

Das Buch ist toll geschrieben:
Klare Sätze, wenig Verschnörkelungen und Dialoge, die endlich mal flüssig zu lesen sind.
So macht es Spaß, ich muss mich nicht (wie zum Beispiel bei den meisten Stephen King Büchern, aber da kann es auch an schlechten Übersetzungen liegen) über idiotische Formulierungen ärgern und mein Lesefluss wird nicht unterbrochen, weil ich einen Satz nochmal nachlesen muss, da die Form den Inhalt überdeckt.

Genauso macht es Crueger mit den Protagonisten des Thrillers: Hier wird nicht zu tief psychologisiert, der Leser/die Leserin haben noch Freiraum, um die Personen mit ihren eigenen Vorstellungen zu füllen.
So machen auch die Nebendarsteller Spaß:
Ein Zeuge ist eitel und Obermacho und dabei einfach herrlich dumm, der Bruder des Kommissars ist behindert, die Tochter der Kommissarin am ganzen Körper tätowiert und gepierct, ein weiterer Zeuge ein Teenie in Metallica-Kutte, ein gefrusteter Pastor wird zum Verdächtigen und so weiter. Genial!

Die Beschreibung des Täters und des Ermittlungsteams lassen ebenfalls noch eigene Vorstellungen der LeserInnen zu und das ist gut so.
Keine Superhelden, keine Vollkommenheiten und – was mir besonders gefällt – kein belehrender pseudopädagogischer oder psychologischer Ansatz, der uns Lesenden das Denken verbietet.

„Die Stunde der Flammen“ ist spannend, gruselig und manchmal auch brutal. Crueger bedient allerdings keine Gewaltfantasien, sondern deutet oft nur an. Und macht den Gruseleffekt dadurch umso eindrücklicher.

Ein intelligenter Thriller auf höchstem Niveau.
Wie erwähnt: Ich habe ihn in einem Rutsch durchgelesen.
Und lege ihn euch wärmstens (HiHi, sogar richtig „heiß“) ans Herz!



Ja. Danke Hardy!
Den hatte ich!



Freitag, 10. Juli 2015

Misanthropie






Ich hasse euch alle!
Geht von meiner Wolke, lasst mich in Ruhe!

Es gibt solche Phasen, da kann ich niemanden leiden.
Selbst beim Blick in den Spiegel würde ich am liebsten reinschlagen.

Menschen gehen mir auf den Geist & nerven mich.
Alle.
Selbst meine Liebe & meine Freunde.
Und ich schließe mich da nicht aus.

Misanthropie ist ja keine Krankheit, kein psychischer Defekt.
Misanthropie ist Lebensweisheit und Erkenntnis aus Erfahrung.
Und das normalste der Welt.

Ich hasse alle Menschen.
Mehr, als mich selber, auch wenn ich mir selber auch auf den Geist gehe – generell kann ich mit mir ganz gut leben.

Generell lebe ich sehr gut mit meiner Frau & ich liebe sie wirklich, aber manchmal geht auch sie mir auf den Geist.
Generell mag ich meine Freunde, aber manchmal will ich niemanden hören oder sehen & mich nicht mit ihnen beschäftigen.

Ratschläge, Hilfsangebote & offene Ohren finde ich zum Kotzen.
Zum Beispiel jetzt.
Vergesst es, Leute!
Lasst mich in Ruhe!

Nee.
Keine Ahnung, warum ich das tippe…
Ist halt so.

Ich erinnere mich.
Lange Zeit, bevor ich meine krebsbedingten Behinderungen bekam:
Ich lief durch die Menschenmassen von Bochum Total & hatte nur einen Gedanken: Töten!
Ich wünschte mir ein Maschinengewehr
& hätte liebend gerne wahllos in die Masse geknallt.
Meine Freunde neben mir bekamen das mit,
hatten aber nicht wirklich Angst.
Sie bugsierten mich in ruhige Ecken & verstanden,
als ich mich schnell verpisste.
Als Zombie, der ich mittlerweile bin,
ist dieses Gefühl stärker & öfters vorhanden.
Aber ich habe kein Maschinengewehr.
& könnte es eh nicht bedienen.

In solchen Phasen könnte ich meinen Compi aus dem Fenster schmeißen
bei all dem Blödsinn,
den ich zum Beispiel bei Facebook ertragen muss.
Ich hasse euch alle!
& soziale Netzwerke & Nachrichten geben mir Recht.

Dann geht die Phase meiner Misanthropie wieder vorbei.
& ich kann ein versöhnliches Ende finden:

Eigentlich liebe ich mich, meine Frau & euch.

Bloß nicht immer…

Donnerstag, 9. Juli 2015

Glaubt keinem Schreiberling






Glaubt keinem Schreiberling!
Auch mir nicht.

Natürlich – obwohl ich immer so tue, als ob ich authentisch schreibe – verschweige ich gewisse Sachen meines Lebens.
Natürlich biege ich mir manchmal Ereignisse zurecht.
Sei es, weil sie so besser in die Schreibe passen,
sei es, weil sie dem Leser nichts angehen,
sei es, weil ich manches lieber für mich behalte.
Nehmt nicht jedes Wort wörtlich,
glaubt mir nur bedingt.

Und glaubt eh nix, was ihr auf Facebook oder im Internet lest.
Na gut.
Fast nix.

Wenn ich zum Beispiel schreibe, dass es gerade regnet, kann das ein Mittel sein, um meine Stimmung zu beschreiben (außerdem kann es sein, dass ich diesen Satz vor ein paar Tagen formuliert habe…). Es kann aber auch zufällig stimmen.
Zum Beispiel jetzt: Es regnet ununterbrochen. Ich finde das klasse, braucht der Boden doch dringend Regen. Wirklich wahr!
Um meine Solidarität mit dem Regen zu äußern wische ich unsere Wohnung durch.
Geht nicht, wenn ich behaupte, das gerade jetzt zu tun, ist aber wahr, da ich nur in den Pausen tippe, während die Fliesen unserer Wohnung trocknen.

Momentan gießt es in Strömen.
Eine Dose Cola (das ist nicht PC, aber Cola schmeckt nur aus der Dose…) & eine Zigarette, dann ist mein Arbeitszimmer dran & dann ist die Wohnung blitzblank sauber.

& ich konzentriere mich wieder voll & ganz auf das Schreiben.
& Lügen.
& Wahrheiten verbreiten.

Dass ich lüge - ist die Wahrheit. Dass ich wahre Sachen schreibe - ist ne Lüge.
& umgekehrt.

Glaubt keinem Schreiberling. Glaubt keinem Poeten. Glaubt keinem Sänger. Und mir schon gar nicht.

Ich hasse euch alle – Ich liebe euch alle.
Beides ist wahr – Beides ist gelogen.
Je nachdem.

Wenn ich Kanzler wäre:



Eines dieser dämlichen Zeitvertreibspiele auf Facebook ernannte mich dann kurzerhand zum Kanzler. Meine Gedanken dazu:


Wenn ich Kanzler wäre

… würde sich natürlich gar nichts ändern.

Ein Kanzler in Dland hat nicht die Macht, selber etwas zu entscheiden.
Aus blauäugig demokratischer Sicht gibt es da ja noch das Parlament und Parteien, realistisch betrachtet sind da aber eher Sachzwänge und Drahtzieher des Kapitalismus entscheidend. Armeen, Banken, internationale Konzerne, Strukturen im Hintergrund, so etwas.
Deshalb konnte der Grinsekater in den USA auch so gut wie nix bewegen. Obama ist ja nicht nur Lügner, sondern auch gefangen im System. Vielleicht wollte er wirklich mehr soziale Gerechtigkeit, Frieden und zumindest weniger Waffen und die Schließung von Guantanamo. Erreicht hat er nix, außer seine Glaubwürdigkeit zu verspielen.
Und Merkel macht die Fingerraute, grinst, guckt ernst und spielt die Entscheidungsträgerin.
Wenn überhaupt ein Politiker was bewegt, dann Schäuble, der sich mittlerweile mehr im Hintergrund hält und seine Verbindungen natürlich nie öffentlich zeigen würde. In welche Richtung das geht muss ich nicht betonen.

Trotzdem, ich spiele mal kurz durch, was ich ändern würde, wenn ich autokratischer Kaiser von Dland wäre:

Erstmal würde ich die Macht bündeln und die endgültige Entscheidungsmacht übernehmen, um sie so schnell wie möglich wieder abzugeben.
Eine Demokratie von unten wäre das Ziel, eine Art Räterepublik mit dem Ziel einer libertären Staatsform, aber dafür muss anfangs von oben ganz viel geändert werden.
Ich bin faul, also würde ich versuchen, möglichst kompetente Leute als Minister in mein Kabinett zu holen. Politikern misstraue ich grundsätzlich, aber vielleicht wären Gregor und Sarah mit an Bord.

Arbeitslosengeld und Sozialhilfe würde ich abschaffen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre einer meiner ersten Schritte.

Umfassende Gesundheitsversorgung wäre kostenlos und für alle gleich zugänglich.

Bundeswehr, Verfassungsschutz, Geheimdienste würde ich sofort und kompromisslos abschaffen. Polizei müsste stark abrüsten und würde von Grund auf demokratisiert und reformiert.

Drogen würde ich legalisieren. Alle.
Allerdings würde ich ne psychische Prävention installieren.

Dland muss Weltmacht werden – im kulturellen und sozialen Bereich.
Jegliche Form von Literatur, Musik und Kunst wird von mir gefördert werden. Kreativität, Poesie und Träumerei würden als erstrebenswerte Ideale ins Grundgesetz aufgenommen.

Jeder Haushalt hätte Zugang zum Internet. Kostenlos. Unzensiert. Das Netz und die sozialen Medien wären Garanten dafür, dass ich kontrolliert werden könnte. Und wären Netzwerk für meine Überzeugungsarbeiten.
Handygebrauch würde ich allerdings im öffentlichen Bereich stark einschränken.

Ich könnte noch einiges schreiben und erwähnen.
Hauptsächlich:
Wenn ich Kanzler wäre, würde ich das Kanzleramt abschaffen.
Wenn ich Kaiser wäre, würde ich das Kaiserreich für beendet erklären.

Macht ist gefährlich.
Spaß an der Macht noch mehr.
Ich will keine Macht haben und ich will nicht, dass jemand Macht über mich hat und ausübt.

Zum Glück werde ich nie Kanzler werden…


Mittwoch, 1. Juli 2015

HundstageBlaBla



Mal wieder Zeit für BlaBla vom kleinen alten Hermann.


(Wer auf Neil Young keinen Bock hat, kann den kommenden Absatz problemlos überspringen…)




Natürlich äußere ich mich zu dem neuen Neil Young-Album. Ich habe mich in den letzten Jahren zu jedem Album von Neil geäußert und bin bekennender Bewunderer dieses Gitarristen und Sängers.
Psychodelic Pill war ein Meisterwerk und hörte sich an, wie der endgültige Schlusspunkt seiner Alben mit Crazy Horse. Ich hatte das Gefühl, danach könne nichts mehr kommen. Zumindest nichts mit dieser Power.

Überraschenderweise kamen dann relativ schnell zwei weitere Alben:
A letter home und Storytone. Naja… Beide in ihrer Art besonders, aber musikalisch und qualitativ eher unter ferner liefen.

Und jetzt schon wieder ein neues Ding:
The Monsanto Years, eingespielt mit promise of the real.

Neil Young ist ein alter Hippie. Und Neil Young ist wütend und äußert sich politisch.
Das hat er schon öfters gemacht und lag dabei oft überhaupt nicht auf meiner Wellenlänge. Ein Kanadier, der auch für Kernkraft, für Reagan, für US-Patriotismus und gegen Linke sang. Ging bei mir nicht. Vieles erschien mir unüberlegt und unstimmig. Freundlich formuliert einfach zu naiv.
Jetzt hat er sich Monsanto angenommen. Und erkennt die Macht und den zerstörenden Einfluss dieses Multikonzerns. Und singt dagegen an.
Und lässt seine Gitarre sprechen.
Und überzeugt.
Vielleicht sind es nicht seine besten Lieder, manche wirken wie mit der heißen Nadel gestrickt. Aber die Aussage ist wichtig und ich bin mir sicher, sie erreicht einige Menschen.
Und die Gitarre schneidet.
Neils Waffe ist immer noch scharf.
Und Promise of the Real klingen manchmal sogar wie Crazy Horse.

Doch.
Monsanto Years lohnt sich. Wirklich.




Ich höre gerade Nationalgalerie.

Streaming sei Dank:
Apple Music gibt es drei Monate für Nüsse. Und da ich ja meine Sachen alle auf iTunes gespeichert habe und darüber höre (wenn ich nicht gerade nur genießen will und meine Schallplatten rauspacke…) habe ich das jetzt mal installiert und probiere rum.

Ist Streaming der Beginn eines neuen Musikkonsums oder das Ende des Musikgenusses?
Für mich eher das Ende.

Musik über Compi höre ich nur, wenn ich am Compi arbeite oder die Musik generell eher nebenbei hören will.
Musik über Compi ist kalt und seelenlos. Selbst CDs haben da mehr Seele.
Aber immerhin – es ist noch Musik.
Streaming ist noch eine Steigerung zur gespeicherten Compi-Mucke.
Ich bekomme die Musik mit einem simplen Klick und höre mit wenig Gefühl.
Ganz schlimm, wenn ich dafür auch noch ein Smartphone nutze:
Der Sound zerstört die Musik, was bleibt, ist n Rudiment der Melodie und des Gesangs.

Der einzige Vorteil ist, dass ich wirklich fast alles hören kann, ohne es besitzen zu müssen.
Ich kenne Leute, die haben Spotify aboniert und ihre CDs in den Keller geräumt.
Wird mir nicht passieren…

Nationalgalerie mussten schnell weichen, jetzt läuft die neue The Fall – Sub-Lingual Tablet. Und die ist so geil, dass ich sie mir anschaffen werde.

Genug Musik-BlaBla.




Poststreik?
Nervt. Mittlerweile mehr, als die Post, die ich ansonsten bekomme.
Ich erwarte einige Bücher und Schallplatten. Die Rechnungen und Werbungen kann die Post behalten…
Und natürlich geht dieser Kommentar nicht gegen die Streikenden, sondern gegen die verantwortlichen Ausbeuter!

Griechenland?
Was soll eine DEMOKRATISCH GEWÄHLTE REGIERUNG tun, die von den Banken und der EU in den Untergang getrieben wird und gezwungen werden soll, die arme Bevölkerung unseres Nachbarn noch mehr in das Elend zu treiben?
Eigentlich mag ich keine Volksbefragungen (hätten wir sowas in Dland, dann hätten wir wahrscheinlich die Todesstrafe und Freie Fahrt für freie Bürger auch in Tempo 30-Zonen…).
In Griechenland gab es keine Alternative mehr.
Und so ist jetzt allzu deutlich, wer die Macht in Europa hat.
Die Bevölkerung nicht…

Verfassungsschutzbericht?
Auch wenn endlich zugegeben wird, dass Rechtsextremismus eine große Gefahr für die Demokratie ist, immer noch wird mit dem rechten Auge höchstens geblinzelt…

Ach Ruhrpott!
Ach Essen!
Ach A40!
Mann, bin ich froh, da im Moment nicht herfahren zu müssen!
Die Vollsperrung eines Teilstücks der A40 ist eine Katastrophe für viele Ruhrgebietler. Und bestätigt den Vorteil unseren Umzug ins Münsterland…




Und ich?
Mir ist warm.
Ich schwitze.
Ich mag den Sommer trotzdem.

Aron liegt apathisch in einer Ecke, ich tippe diesen Kram und werde mich gleich irgendwo im Garten in den Schatten legen.
Und natürlich erst heute Abend ne längere Hunderunde drehen.

Ansonsten?
Mein Gedichtband wächst.
Hier gibt es ein Abfallprodukt daraus, dass als Gedicht nicht viel taugt, aber meine momentane Stimmung gut beschreibt:


Auszeit vor mir selber


Vielleicht brauche ich ja
eine Auszeit
von mir selber

Glücklich sein
ist relativ
Dieses Land macht mich nicht glücklich
dieses Leben nicht
selbst die Liebe schafft es momentan nicht mehr

Aussteigen?
Wo? Wohin?
Die Welt anhalten
bringt ja gerade in miesen Zeiten nichts
Auch wenn sich viel zu viel dreht
& zu wenig bewegt

Auswandern?
Portugal, Spanien, Griechenland
oder Kuba
In der Reihenfolge, ans Meer
Ja:
Ich bin mir bewusst
dass ich nicht entfliehen kann

Momentan werde ich mir selber nicht gerecht
wie soll ich dann meine Lieben zufriedenstellen?

Draußen ist es heiß
Hundstage
& selbst der Hund liegt apathisch in der Ecke
& Kaffee & Zigaretten schmecken nicht
sondern sind Gewohnheiten &
Ich weiß mal wieder nicht…




So.
Ab in den Garten…