Dienstag, 16. Dezember 2014

Freitag, 12. Dezember 2014

Hermann verschenkt sich zu Weihnachten



Es wird ja bald Weihnachten.
Und ich verschenke mich.

Vom 15.12. bis 31.12. verschicke ich meine bisherigen Bücher „Extraball“, „Mein Mittelfinger dem Krebs“, „Ein Versuch – Die Liebe“ und „Ausgehöhlt- Im Krebsstrudel“ (Roman) als PDF- Dateien. Umsonst. Ohne Verpflichtung und Fallstricke (wer will, kann gerne spenden, was es ihm wert ist, aber ich will erstmal nix und würde dann auf persönliche Nachrichten antworten…).

Haltet Druckpapier bereit, schafft n bisschen Platz auf Eurer Festplatte, schreibt mir ne Mail oder eine persönliche Nachricht, dann kriegt Ihr Lesestoff von mir.Halt die Dinger, die Ihr haben wollt.
Ich mag keine eBooks, aber gedruckt ist das Zeugs (bis auf ein paar Restexemplare vom „ExtraBall“) eben nicht mehr zu bekommen.
Und nur „Ausgehöhlt“ soll möglichst nächstes Jahr wieder verlegt werden.

Vorankündigungen:

Anfang 2015 erscheint doch noch ne zweite Auflage von „Auf Papier gebloggt“.
Im Selbstverlag (zusammen mit Ralf Preusker).
Vorbestellungen nehme ich gerne entgegen, da ich dann auch die Auflagenhöhe besser planen kann.
Und: Wir machen eine Art Periodikum daraus. Das heißt, dass im März der zweite Teil von „Auf Papier gebloggt II“ erscheint. Mein Blogkram von 2014. Und dann jedes Jahr – so Göttin will- n weiteres Ding.

In Planung ist ein weiterer Gedichtband und ne reine Fiktion. Vielleicht sogar ne Art Krimi.

Schließlich will ich gelesen werden!
Ich scheiß erstmal auf die Kohle…

Bei Interesse einfach ne Mail an:
hermann.borgerding@gmail.com

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Leben und so






Hölle auf Erden
& gleichzeitig Himmel
Halbvolle & halbleere Gläser
wollen geleert werden

Man kann einen Tinnitus wunderbar mit lauter Musik übertönen!


Vielleicht sollte ich mein Leben einfach so gestalten

Montag, 8. Dezember 2014

Notizen zur zweiten Kerze



Es gibt so viele verdammt gute Musiker.
Nick Talbot, auch bekannt als Gravenhurst (oder war das der Bandname? Keine Ahnung!), ist letzte Woche verstorben. Mit 37 Jahren.
Fuck.

Ich gestehe, ich kannte ihn bis vorgestern überhaupt nicht, las dann einen Nachruf beim „Rolling Stone“ und machte mich danach im Netz schlau.

Verdammte Scheiße: Der Typ war gut!

„The Ghost in Daylight“ heißt das Album, das ich gefunden habe, ich suche noch nach weiteren Alben (4 sollen es insgesamt sein).

Wie konnte so tolle Musik an mir vorbeigehen?
Es gibt einfach viel zu viel.
Wie konnte so ein toller Musiker mit 37 Jahren diese Welt verlassen?
Ich kenne Nick Talbots Geschichte (noch) nicht.
Generell gibt es viele Erklärungen und viele Schicksale.
Leben ist halt so.
Mir bleibt der Dank an seine Musik.

Ich trauere.
Um Nick – Gravenhurst – Talbot.
Und darum, dass ich ihn erst an seinem Todestag entdeckt habe.
Ich werde ihn posthum in Ehren halten.





In den letzten Tagen starben noch zwei Rock’n’Roll Helden meiner Lebensgeschichte, die mich stets begleitet hatten:
Ian McLagan war Keyboarder der Faces und Bobby Keys war Saxophonist bei den Stones.
Keyboarder und Saxophonisten gehen mir oft am Arsch vorbei.
Ich habe meinen Focus eher auf die Gitarren und den Gesang.
Aber Ian und Bobby waren genial.

Ich werde sie vermissen.



Fußballfans haben oft scheiß Zeiten zu durchlaufen.
Guckt Euch den BVB momentan an: Scheiß Zeit momentan.
Unbestritten.
Alle Fans leiden zwischenzeitlich.
Bei Niederlagen, Abstiegen, verlorenen Endspielen. Undundund.
Es sei denn, sie sind Fans vom FC Bayern.
Aber dann sind sie auch keine Fans.
Sondern erfolgsorientierte Sonst-Was.
Leiden gehört zum Fan-Sein dazu.
Ne Erfahrung, die Bayern-Fans fehlt.

Ich muss das wissen.
Ich bin Fan vom VfL Bochum.
Und leide seit ca. 38 Jahren.
Und immer, wenn ich denke, dass es nicht schlimmer werden kann, bekomme ich noch einen Tritt in die Eier.
Aber so beschissen wie in den letzten 5 Jahren war es noch nie.
Und langsam habe ich die Schnauze voll.




Unerfreulicher Scheiß mit Notaren, Finanzamt und so steht immer noch an.
Kündigungen von Abos und Verträgen und all dieser Scheiß.
Aber es lichtet sich.

Außerdem wird es weihnachtlich. Für mich heißt das, dass Claudias und mein Geburtstag anstehen und ich mir eben ein paar feierliche Tage um den Vierundzwanzigsten schenken will. Ich fang da mit dem Fünfzehnten an und höre erst am Ersten Ersten auf.



Und dann wäre da noch anzumerken:


Zu Weihnachten wünsche ich mir
einen schmerzfreien Tag & mehr Kraft in meinen Fingern
aber
das ist ein anderes Thema

V. in der Klinik – mit Angstattacken
U. wie immer am Abgrund & ohne Perspektive
T. & A. die ihre Liebe nicht leben können
C. kämpft mit ihrer Sucht & der Unfähigkeit, diese zu artikulieren
K. läuft vor ihrem Leben davon &
E. hat ihre Liebe und ihre Lebensperspektive verloren
während J. langsam erblindet &
K. seinen Herzschrittmacher versucht in sein Leben zu integrieren &
A. mit den Folgen seiner Süchte & dem Leben kämpft &
U. seinen kaputten Rücken mit Stauder therapiert &
B. ihre Bipolarität meistert &
R. seinen finanziellen und existentiellen Absturz aufrecht durchsteht &
beide Gs. einfach alt werden & uns Sorgen machen
Mir geht es gut
Ich krebse vor mich hin
& mache mir Sorgen






Dienstag, 2. Dezember 2014

PLaylist der besten Songs 2014

Vielleicht noch zu früh. Zumindest eine Platte erwarte ich dieses Jahr noch sehnsüchtig...
Trotzdem schon mal meine Song-Playlist von 2014.
Da sind Perlen dabei!









Bobby Keys



Jetzt also Mr. Brown Sugar.

Bobby Keys ist heute gestorben. Sein Saxophon begleitete die Stones in den 70ern und live wieder ab den 90er Jahren. Bis zur letzten Tour.
Bei Keith Richards Solo-Alben und –Touren war er fester Bestandteil der X-Pensive Winos.
Außerdem spielte er Sax bei Lynyrd Skynyrd, für John Lennon, George Harrison, Marvin Gaye, Dr. John, Leo Sawyer, Chuck Berry und viele andere Helden.

Sein berühmtestes Solo war wohl bei „Brown Sugar“ von den Stones zu hören.
Seine berühmtesten Auftritt hatte er wohl, als er in den 70ern mit Keith einen Fernseher aus einem Hotelzimmer warf.

Kurzer Auszug aus der Richards-Biographie:
„Für die Steel-Wheels-Tour 1989 konnte ich Bobby Keys wieder in die Band schmuggeln. Einfach war das nicht. Abgesehen von ein paar Gigs hatte er zehn Jahre nicht mehr dazugehört. Ich brauchte lange, um ihn wieder zurückzuholen. Am Anfang erzählte ich niemanden davon. Wir probten im Nassau Colloseum für die Tour, und ich war mit den Bläsern nicht sonderlich zufrieden. Als die Generalprobe anstand, rief ich Bobby an. „Setz dich ins nächste Flugzeug, aber pass auf, dass dich keiner sieht, wenn du in der Halle bist.“ Bobby kam also vorbei, wovon Mick keine Ahnung hatte. Ich sagte Bobby, er solle bei „Brown Sugar“ einfach auf die Bühne stiefeln und das Solo spielen. Als er loslegte, fuhr Mick zu mir herum. „Was zum Teufel…?“ Ich sagte nur, „Verstehst du jetzt, was ich meine?“ Hinterher schaute mich Mick nur an. Was kann ich da noch sagen? Das ist Rock’n’Roll, Baby!“

Leb wohl Bobby, ich höre dir zu Ehren nochmal  „Live with me“ von den Stones. Da fand ich dich noch besser, als bei „Brown Sugar“!