Donnerstag, 17. Oktober 2013

Beim Hören von Deutschrock:






„ich fühl mich so
 überall“
singt es in mein herz
„ich leb doch
 immer noch“
und Rio wird ewig weiterleben
in uns und seinen liedern

leben ist endlich
eine unendliche wahrheit
die ich tröstend finde
manchmal beinahe ersehne
nur mal so bemerkt

liebeslieder aus der anlage
werden mich immer packen
ich hoffnungsloser „bruder
der romantischen verlierer“

ich finde, es kann nie genug herzchen und herzen geben in dieser herzlosen welt
(obere zeile in liebe an torsten und christine)
lang lebe der kitsch!

ans meer fahren
wie tom singt
um allen zu entfliehen
was man nicht mehr erträgt

die blätter fallen wieder
werden auch wieder neu sprießen
wahrscheinlich
auch für mich

große koalitionen sind mir egal
ich tu zumindest so
illusionslos in einem land ohne zukunft

„soll das alles gewesen sein?“
die frage stelle ich mir nicht mehr
wenn das alles war                                   
ist es schon okay                         
es war genug
und es war geil
und damit habe ich eindeutig gewonnen
und keinen grund zur klage und
mehr zu erwarten
wäre zu viel verlangt

                                                         und wenn da noch was kommt
                                                         nehme ich es gerne mit

                                                                                              nur wunder:
                                                                                              die erwarte ich nicht mehr

ich bin müde
und friere
altbekannte sätze
von mir

„irgendwo in deutschland“
kriege ich meinen arsch nur langsam hoch
aber ich weiß
dass ich gewinnen kann

Wieder einmal stelle ich mir die Frage, wie ich so einen Text beenden soll. Ich weiß es nicht, ich werde es wohl nie lernen und mache deshalb jetzt einfach mal Schluss hiermit.


Montag, 14. Oktober 2013

Bischof, Lesungen, Herbst, Rhenania Bottrop, Musiklaberei und das Krankmachendehaus






Die Aufregungen über diesen Limburger Bischof finde ich niedlich.
Was wollt ihr?
Er ist Bischof. Und macht seinen Job.
Die Finanzgebaren und der Führungsstil der katholischen Kirche sind so.
Seit hunderten von Jahren.



Ich kann es ja nicht lassen.
So lese ich in diesem Jahr noch dreimal vor Publikum:

Am 23.10. um 20.00 Uhr im Cafe Antic in Castrop-Rauxel. Zusammen mit Klaus Märkert und Michael Schweßinger.

Immer wieder schön, in meiner Geburtsstadt zu sein. Und Klaus und Michael sind toll (Michael verdanke ich zudem auch meine ersten Buchveröffentlichungen).


Und:

Donnerstag, 14. November 2013, 20 Uhr
Literatur-Raststätte zum Goldenen Hahn, Oranienstraße 14a, 10999 Berlin (Kreuzberg)

Freitag, 15. November 2013, 20 Uhr
Kulturspelunke Rumbalotte Continua, Metzer Str. 9, 10405 Berlin (Prenzlauer Berg)

Zwei Lesungen in Berlin mit Marvin Chlada (Duisburg), Gerd Dembowski (Berlin), Florian Günther (Berlin), Pablo Haller (Luzern), Susann Klossek (Zürich) & Erik Steffen (Berlin)

Der großartige Florian Günther aus Berlin organisiert diese Lesungen zur Präsentation des neuen Drecksacks.

Ich freue mich auf Florian, Susann und Marvin, bin gespannt drauf, Gerd Dembowski und Erik Steffen kennenzulernen.
Und bin neugierig auf Pablo Haller: Sein „Südwestwärts 1&2“ hat mich vom Hocker gehauen. Ist die Fortsetzung der Werke der Beat-Generation. Ist einfach stark. Und dabei könnte dieser junge Dichter mein Sohn sein (nur vom Alter her, versteht mich nicht falsch!).


Meine lieben Berliner Freunde – kommt vorbei!
Allzu oft bin ich ja nicht bei Euch. Und wer weiß: So Scheiße 2013 war, vielleicht wird es ja noch schlimmer…



Das soll es dann dieses Jahr auch an Lesungen gewesen sein. Die Wohnzimmerlesung mit Ron Hard und Arnd Dünnebacke ist auf 2014 verschoben worden. Insgesamt sind dann 2013 ja doch einige Lesungen zusammengekommen.
Und jede einzelne war anstrengend, hat aber Spaß gemacht.
Für 2014 stehen auch schon zwei Termine halbwegs fest. In Ludwigsburg und oben erwähnte Wohnzimmerlesung. Ansonsten lasse ich mich überraschen und bin buchbar.
Bloß halt selber kein Veranstalter mehr!
Das sollen andere Menschen machen…



Nein. Es wird nicht Herbst. Der Herbst ist volle Kanne da!
Die Blätter fliegen von den Bäumen oder werden erst mal bunt, der Nieselregen zieht durch die Kleidung und in meine morschen Knochen und der Nebel ist zwar noch hoch, aber permanent vorhanden.
Letztes Wochenende schob ich meine Skrupel zur Seite und leitete die Lange-Unterhosen-Zeit ein.
Okay, heute konnte ich damit wieder pausieren. Trotzdem.

Ich mag den Herbst.
Eigentlich.
Dieses Jahr verleitet er mich zum Probeliegen auf den Gleisen.
Keine Panik! Das ist nur bildlich gemeint!



Dann war da noch ein Fußballspiel.
Die Mädchenmannschaft (!) der D-Jugend von Rhenania Bottrop gegen Duisburg. Eigentlich war Bottrop total überlegen, hat aber unglücklich verloren. Und ich gestehe: es hat mir mehr Spaß gemacht, als der VfL Bochum in den meisten Spielen der letzten sieben Jahre.

Ach ja:
Ich bin übrigens Bochum-Fan. Weil das Tabellenbild und die Spielkultur ideale Metaphern für meinen physischen und psychischen Zustand sind.
Abstiegskampf. Leider muss man momentan sogar den Kampf streichen…



Ich mag „Erdmöbel“ nicht.
Habe sie vor ca. zwanzig Jahren mal als absolut arrogante Arschlöcher bei einem Jugendzentrumskonzert backstage kennenlernen müssen. So ein Eindruck bleibt.
Aus Neugier habe ich mir die neue Scheibe angehört, aber ich kann da nicht objektiv urteilen. Sie bleiben arrogante Arschlöcher für mich. Und ich höre das zwischen jedem Ton ihrer Platte. Das ist einfach so. Scheiß auf „Erdmöbel“!


Bei „Backstage“ fällt mir Roger Chapman ein.
Den mochte ich mal. Und seine Hamburger Konzertaufnahme ist groß.
Als ich beim Jugendamt in Hattingen arbeitete überforderte er uns mir einer Catering-Liste, auf der unter anderem eine BADEWANNE VOLL MUNDEIS stand. Und lieferte ein lustloses, viel zu kurzes Set ab.
Seitdem mag ich ihn auch nicht mehr.


Pearl Jam mag ich. Die mag ich sehr.
Und dank eines Facebookfreundes (Hallo Arne!) habe ich gerade Popa Chubby wiederentdeckt.
Bevor ich also morgen ein Dylan-Tag einlege, höre ich mich heute durch den Blues des dickfingrigen Chubbys.
Und grinse vor mich hin.
Meine Favoriten: Sein „The Future“-Cover von Cohen. Und eine absolut geile Fassung von ebenfalls Cohens “Halleluja”!
Geil!



So.
Und jetzt ist wieder einmal und zum – hoffentlich – letzten Mal dieses Jahres das KrankmachendeHaus angesagt.
Mittwoch um 8.30 Uhr.
Und dann erst wieder im nächsten Jahr (Hope!).
Und angenehmer, als generell 2013.
Leute, gönnt mir einen entspannten Herbst und Winter!



Und damit sage ich mal wieder Gute Nacht!
Ich denke an euch, auch wenn es manchmal anders erscheint!

Freitag, 11. Oktober 2013

Absolute Empfehlung: "Wo du bist" von Sven-André Dreyer!



Ich kann normalerweise wenig mit Kurzgeschichten anfangen. So kenne ich die Munro auch nur flüchtig aus einer Anthologie. Hemingway, der hatte es drauf, ansonsten hat mich Klaus Märkert positiv überrascht und seine Geschichte „Schlagt sie tot in den Wäldern“ ist mir äußerst lieb geworden.

Und natürlich Sven-André Dreyer.

Schon sein letzter Band „Die Luft anhalten bis zum Meer“ haute mich um: Was für eine sprachliche Meisterleistung! Was für lyrische Prosa!
So war ich mehr als gespannt auf sein aktuelles Werk „Wo du bist“ ( frisch erschienen bei michason&may). Und die Begeisterung steigt nochmal.

Ja. So können Kurzgeschichten wirklich Nobelpreiswürdig sein. Und hat die Munro eine ähnliche Klasse, dann hat sie den Preis verdient.

Die aktuelle deutsche Kurzgeschichtenszene (wenn es überhaupt so was gibt) krankt ja an dem Lesebühnenfieber. Immer was Neues, immer einen Lacher und kurzfristig das Publikum fesseln. Darunter leidet die Tiefe.
Dreyer widersetzt sich dem und das ist löblich.
Er schreibt nicht für den direkten Beifall, mir erscheint es, als würde er für die Ewigkeit schreiben.

Auf dem Rückumschlag des Buches steht, dass Dreyer ein „Virtuose des verdichteten Prosa-Pop“ sei. Das ist Blödsinn. Sven-André Dreyer ist viel mehr:
Er ist ein Virtuose, seine Sprache ist verdichtet und reduziert, aber er hat viel zu viel Tiefe für Prosa-Pop.
Jedes Wort sitzt, jeder Satz dringt in dich ein. Und zwischen den Zeilen muss ich durchatmen und genießen. Dann lese ich weiter, verschlinge das Buch in einem Zug, um es am nächsten Tag ein zweites Mal zu lesen. Das passiert mir sonst nur bei außerordentlichen Lyrikbänden. Und eigentlich ist die Kurzprosa von Dreyer ja auch äußerst lyrisch.

Für die erste Geschichte („Wo du bist“) müsste ich vor Dreyer niederknien, aber das wäre dann doch überzogen.
Dreyer schreibt über Demenz eines Vaters. Und besser kann man das nicht schreiben – glaubt es mir, mein Vater litt an Demenz und ich bin tief ergriffen, über die Gänsehautverbreitende Schilderung von Dreyer.

Fast alle Geschichten handeln von Abschied und sind von Traurigkeit durchzogen. Trotzdem habe ich nach dem Lesen ein Lächeln im Gesicht.

„Wo du bist“ ist ein Meisterwerk. Und jetzt schon tief in meinem Herzen.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Gedanken zum Hochzeitstag und Wasserstandsmeldungen im Oktober:



Liebe kann man nicht zum Bleiben überreden. Liebe bleibt und Liebe ist immer.
Sie wächst, sie schrumpft, sie verändert sich, aber sie bleibt.
Da bin ich mir sicher.

Anfang letzter Woche hatten Claudia und ich unseren dritten Hochzeitstag.
Und lieben uns weiterhin unendlich.
Beide haben wir unsere Krankheiten, beide haben wir gemeinsam unsere Existenz- und Finanzsorgen und beide betrachten wir ungläubig die politischen und gesellschaftlichen Realitäten in unserer Heimat.
Beide haben wir unsere Liebe.
Und eine Beziehung, die in ihrer Tiefe und Dauer alles Bisherige in meinem Leben schlägt.
Wir streiten uns (und das musste ich erst lernen), wir nerven uns gegenseitig (zumal wir fast andauernd zusammen sind, das ist schon sehr viel…) und wir nehmen uns in den Arm und versuchen uns Sicherheit zu geben und ein Lächeln in das Gesicht des anderen zu zaubern.
Unsere Liebe bleibt.

Claudia hat Alpträume. Ich nehme sie in den Arm und versuche, sie zu beruhigen.
Ich habe Nervenzusammenbrüche. Wenn sie lächelt gehen die wieder vorbei.

Vor fünf Jahren begann ich zahnlos eine Weiterbildung zum Altentherapeuten. Ich hatte zuvor nach meiner Krebserkrankung und den entstandenen Behinderungen und Schmerzen versucht, weiterhin in irgendeiner Form als Krankenpfleger, Praxisanleiter und Wundmanager meinen (vermeintlichen) Lebensjob fortzuführen und scheiterte. Altentherapeut war eigentlich auch Schwachsinn, aber ich hatte was zu tun und eine Verlängerung des Arbeitslosengeldes und die Weiterbildung konnte nicht schaden, so what.
Am ersten Tag der Weiterbildung entdeckte ich sie.
Schwarze Kleidung, rote Chucks, mein Alter. Und eine Herzlichkeit, die unbeschreiblich war (und ist).
Ihr Name machte mich neugierig: Claudia, wie meine Schwester. Und der Nachname Hermanns. Hatte das was zu bedeuten? War das Schicksal?
Sie war Krankenschwester. Und schnell bekam ich mit, dass sie eine ähnliche Vorstellung von Pflege hatte wie ich. Profession und Herzlichkeit. Pflege geht nur in der tiefen Verbindung dieser Eigenschaften.
Ich selber hatte jegliche Hoffnung auf eine Beziehung aufgegeben. Ich war fertig. Mit allem. Aber mein Interesse an Claudia war geweckt.
Ich lud sie zu einem New Model Army Konzert ein, sie konnte nicht, da sie an diesem Tag ein Unheilig-Konzert besuchte. Eigentlich hätte das das Ende jeglichen Kontaktes bedeutet.
Gemeinsam sahen wir Attila and the Stockbrokers in der Bahia in Castrop.
In ihrem Schlepptau war ein heftiger Alki, der durch sein antisoziales und besoffenes Auftreten äußerst negativ auffiel. So etwas konnte doch nicht ihr Ernst sein!
Ich lud sie zu meiner Geburtstagsfeier ein und sie kam wahrhaftig, ich lud sie zu Silvester ein, aber sie fühlte sich diesem Alki verpflichtet. Ich gab ihr meinen Gedichtband („Ein Versuch: Die Liebe“) – ohne Hintergedanken – ich schwöre!
Den las sie in der Silvesternacht - während der Alki auf ihrem Sofa pennte.
Kurz nach Neujahr kam sie dann zu einem Kaffee zu Besuch.
Wir unterhielten uns sehr tief, intensiv und persönlich. Und landeten irgendwann in der Kiste.
Seitdem sind wir zusammen.

In der ersten Zeit funktionierte es nicht.
Ich war ein Single-Leben gewohnt. Ich hatte keinerlei Kraft, mich in eine verantwortungsvolle Beziehung einzubringen.
Ich wollte nicht – ich wollte, aber ich traute mich nicht.
Wir trennten uns. Wir kamen wieder zusammen. Und ich wusste: diese Frau darfst du nicht verarschen.
Entweder ganz – oder gar nicht.
So entschied ich mich für ganz. Und machte ihr einen Hochzeitsantrag. Ausgerechnet ich!
Sie sagte zu – und ich habe es nie bereut und begann ein neues Leben.

Momentan durchleben wir eine sehr schwierige Phase.
2013 fickt uns.
Gesundheitlich, finanziell und überhaupt.
Alles nicht so einfach.
Kann man die Liebe zum Bleiben überreden?
Nein. Kann man nicht. Aber die Liebe bleibt, wenn man sie lässt. Und gibt Kraft.
Man muss natürlich auch um sie kämpfen, aber das ist doch wohl das Mindeste, oder?

Und so kochen wir Obst ein, renovieren und handwerkern rum, nerven uns und lieben uns.
Das Leben ist das schönste, das wir haben!


Niemand kann mich retten.
Ich kann niemanden retten.
Wahrheiten des Lebens.




Ich bin verpeilt.
Ich kümmere mich zu wenig um meine Freundschaften, kriege zu wenig geregelt und Claudia ist öfters sauer auf mich.
Sie hat Recht, aber ich kann momentan nicht anders.
Ich wäre gerne der starke Mann, der sie auffängt. Ich wäre gerne der starke Mann, der uns ernährt und der bleibende Verse verfasst, die Ruhm und Geld bringen. Ich würde ihr gerne meine starken Schultern zum Anlehnen anbieten. Aber irgendwie breche ich oft schon beim Aufstehen zusammen.
Nein. Das tötet nicht die Liebe. Aber das macht es schwierig.


Leben.
Leben eben.
Und trotzdem genieße ich es. Und genieße unsere Liebe.
Die wird bleiben.
Mit Liebe ist das wie mit Energie: die verschwindet nicht, wandelt sich höchstens.
Und wird verstärkt aus jeder Krise erwachen. Da bin ich mir ziemlich sicher.


Eine Stubenfliege in unserer Wohnung nervt. Und zwar tierisch.
Ich muss diese dämliche Fliege töten.
Hermann, the killer.


Ich schwafele. Und ich lasse mal wieder meine Hosen runter und öffne mich.
Ich glaube, das ist okay so.




Metallica aus meiner Anlage. Die neue Live-Aufnahme.
 Klar: n Fake, keine wirkliche Live-Aufnahme. Aber ich mag sie. Und gerade die Stimme von Hetfield ist geil: Sie ist kaputt und vom Leben gezeichnet. Ich glaub, ich werde mir den Film angucken. Und den RocknRoll spüren. Und den haben Metallica drauf. Da täuscht mich mein Gefühl nicht.



Nach der Renoviererei.
Ich öffne mir eine Flasche Bier und tippe Kram.
Meine Gitarren funktionieren nicht, auf Pinsel habe ich keinen Bock und auch die Tastatur funktioniert nur bedingt.
Aus der Anlage John Cale.
Der funktioniert immer, irgendwie.


Und ne Vorab-Raub-Aufnahme der neuen Pearl Jam. Wow! Vor allem die langsameren Stücke knallen rein, Eddie Vedder ist ein Gott!
Aber ich warte noch mit einem Urteil, bis ich die Original-CD in meinen Fingern habe.


Göttin!
Mein letzter Blogeintrag ist über zehn Tage her, auch auf Facebook halte ich mich zurück. Und ich glaube, das ist ganz gut so.
Überflutung heißt ja nicht, dass ich immer was zu sagen bzw. zu schreiben habe. Manchmal schreibe ich auch nur Schwachsinn und da wäre weniger mehr.
Das Leben läuft auch unkommentiert. Alles will ich eh nicht öffentlich machen.
Und ich kriege meine Freundschaften in der realen Welt schon kaum auf die Reihe. Und die sollten mir wichtiger sein, als die im Netz.


Ansonsten: Der VfL Bochum.
Ne gute Metapher für mein Leben.
Abstiegskampf und Rumgemurkse.


Pablo Haller, Susann Klossek, Sven André Dreyer, Ron Hard, Jerk Götterwind, Klaus Märkert, Florian Günther, Robsie Richter, Kersten Flenter, Urs Böke oder Lütfiye Güzel oder all die anderen großartigen Dichter und Dichterinnen, die ich über alles schätze, werden morgen nicht den Literatur-Nobelpreis bekommen.
Ihnen muss meine Lobpreisung reichen.
Scheiße eigentlich.


Und dieses Geschreibsel muss jetzt auch erst mal reichen. Ich bin platt. Und der Renovierungskram ist noch nicht fertig und Claudia kommt gleich aus der Dusche und der Hund will noch ne Runde drehen.

In meinem Kopf wachsen Ideen, meine Schreibprojekte schreien nach mir und ich will meine Liebe und den Herbst genießen.
(Ach ja. Und nächste Woche wieder einer meiner geliebten Krankenhausbesuche wegen Krebs und so…)

Sorry, wenn ich euch vernachlässige!