Donnerstag, 23. Mai 2013

Managerin und Support gesucht - Blomqist - Hypochondrische Anfälle und so:



Ich brauch ne Managerin und n Sekretär.
Oder umgekehrt.
Ich brauch OrganisatorInnen, VeranstalterInnen, LektorInnen und Männer oder Frauen für alle Fälle.
Irgendwie krieg ich alles was ich vorhabe alleine nicht mehr hin. Und bin ja eigentlich auch eher n Schreiberling.
All der andere Kram gehört auch dazu, ist aber nicht unbedingt mein Ding.
Thomas Reich hat darüber n sehr passendes Gedicht geschrieben:

Tja.
Ansonsten kann man mich buchen und kaufen.
Kaufen natürlich nicht mich, sondern meine Bücher. Über meine Homepage.
Und buchen auch nur n Teil von mir. Für Lesungen.
Wenn das Umfeld und alles stimmt, dann mache ich es sogar beinahe umsonst. Bloß draufzahlen will ich nicht. Und auf meine angeschlagene Gesundheit muss ich da n bisschen aufpassen.
Aber generell ist das drin.

Und ich suche Support:
Für meine „Rock’n’Roll-Notizen“ will ich einige Seiten anderen Leuten überlassen.
Zeichnungen, Cartoons oder Fremdtexte fände ich spannend. Würden meinen Kram etwas auflockern.
Bieten kann ich da nix, außer unendlichen Ruhm (HiHi).
Bis September will ich das Buch fertig haben, also:
Wenn ihr was für mich habt, dann meldet euch!


Ach, ist das geil!
Es gibt ein neues Album von Blomqist.
Die Band um Grobylin Marlowe (wobei ich ihn halt persönlich kenne, ich will die anderen Musiker nicht als Background abstempeln!) hat mich schon vor gefühlten 20 Jahren mitgerissen, jetzt bin ich zufällig wieder auf sie gestoßen. Und wahrhaftig: Es gibt sie immer noch und gerade jetzt haben sie ein neues Album rausgebracht.
„Kein Mittel dagegen“ ist klasse Deutschrock. Gitarren- und Gesangbetont. Einfach schön. Und zeitlos.
N bisschen Hamburger Schule, aber geschmackvoll mit Ruhrpott abgemischt und damit überaus genießbar.
In Zeiten von iTunes habe ich mir das Album runtergeladen und frage mich nur, wo ich Grobi jetzt bitten soll, zu signieren. Das ist der Fluch der heutigen Zeit…
Aber empfehlen – das kann ich das Blomqist-album auf alle Fälle!
Das fehlende „u“ ist übrigens kein Tippfehler…


Werde ich paranoid oder zum Hypochonder?
Momentan beachte ich jedes Wehwehchen mit wachem Auge und überlege ernsthaft, bei irgendwelchen Missstimmungen zum Arzt zu rennen.
Und ich finde täglich irgendwas.
Noch verkneife ich mir weitere Arztbesuche, aber seitdem mich dieses Jahr bisher dermaßen gefickt hat, geht es immer noch nicht richtig bergauf.
Und ich spüre, dass da irgendwo noch irgendwas ist, was nicht in Ordnung zu sein scheint.
Scheiße.
Macht keinen Spaß.
Wahrscheinlich werde ich nächsten Dienstag wahrhaftig zu meiner Ärztin gehen…
Ach, ich jammere mal wieder und werde hier viel zu privat öffentlich. Egal.


Nochmal zum Thema Rauchen:
Ich schaffe es momentan nicht, ganz damit aufzuhören. Bin aber bei ca. 10 Zigaretten am Tag. Und das ist ein Drittel meines vorherigen Konsums.
Mein morgendlicher Husten wird weniger, meine Haut hat sich (laut Claudia) verbessert. Null bleibt das Ziel. Das schaffe ich dieses Jahr noch!
Aber ich glaube, ich wiederhole mich da.
Nikotinpflaster, Hypnose oder Akupunktur bringt mir nix. Die Nikotinabhängigkeit ist vorhanden, schwer in den Griff zu kriegen, aber das wäre machbar.
Die Gewohnheit und der Genuss stehen bei mir im Vordergrund.
Und Kaugummikauen geht mit meinem demolierten Maul nicht.
Dauerlutscher auch nicht. Schokolade schon gar nicht…
Und blöde Tipps helfen mir nicht. Da muss ich alleine durch.


Das Merkel hat dem Verteidigungsminister ihr vollstes Vertrauen ausgesprochen. Also heißt das wohl, dass er nächste Woche zurücktritt.


Noch n schönen Abend!


Mittwoch, 22. Mai 2013

Gefangen in h-moll



Gefangen in h-moll


Das Leben wie eine Achterbahnfahrt

Du fühlst dich wie ein JoJo
Und weißt genau
Dein Spieler ist dabei
Sich zu verheddern
Und du bist dann am Boden
Verknotet das Seil
das dich führt

Sie sagt
Du bist ein schmutziger alter Mann
Und du siehst es als Anspielung auf Buk
Und nimmst es als Lob
Andererseits…

Jonglage und Taschenspielertricks
Gaukler und Narren
Du zauberst dir ein Grinsen ins Herz
Wohl wissend
Dass es nicht von Dauer sein wird

Sie sagt
Niedlicher kleiner Spinner
Und du grinst über diesen
Peter Pan Orden
Überhörst ihren Anflug von Verzweiflung

You can’t be twenty – on sugarmountain
Aber warum eigentlich nicht
So alt zu sein
Wie du dich fühlst
Ist dir viel zu alt

Die sanften Gitarrenakkorde wickeln dich ein
Du lässt dich weich fangen vom h-moll
Und summst die Balladen mit
Es gibt schlimmere Arten
Des Vergehens

Und wieder geht es bergauf
Für eine neue Fahrt

Dienstag, 21. Mai 2013

Muss auch mal gesagt werden:



An altkluge Bekannte, die mir Ratschläge übers Leben erteilen wollen


Lebe Du in Deiner eigenen Hölle
und überlasse mir meine!

Nee
Ich will nicht tauschen
Und ich glaube
Du auch nicht
- nicht wirklich!

Ich bin wie ich bin
und damit halbwegs zufrieden
Dieses beschissene und wunderbare Leben hat mich geformt
Es ist okay so
ich will es nicht anders

Rede mir nicht rein
in gar nix!
Ich lasse Dich ja auch in Ruhe
Würde ich selbst dann machen
wenn Du mir wichtig wärst
aber
Du bist mir nicht wichtig
Also!

Lass mir meine eigene Hölle
ich gönne Dir Deine

Und jetzt verpiss Dich doch einfach!

Montag, 20. Mai 2013

Dieser Frühling ist ein Herbst



Dieser Frühling ist ein Herbst und ich kann ihn nicht mehr ertragen.
Ich bin genervt und neige zu Depressionen, in die ich mich aber nicht hineinsteigern möchte. Noch sind sie nicht krankhaft (sind Depressionen das nicht immer?) und ich komme halbwegs klar.
Darauf ein Stauder.

Nein. Ich bin (noch) nicht Nichtraucher. Ich habe es (noch) nicht ganz geschafft, meinen Konsum aber auf ein Drittel reduziert. Und damit den morgendlichen Husten eingedämmt. Das Endziel bleibt: Die Null muss stehen. Irgendwann. Bald. Ich rauche zum Beispiel nicht mehr am Schreibtisch.

Und ich hänge mich in mein neues Rock’n’Roll-Notizen-Projekt so richtig rein.
Über nichts kann ich mehr schwafeln als über Musik. Und es macht Spaß. Und ich kriege die Kopfhörer kaum von den Ohren.
Sekundärliteratur versuche ich zu vermeiden, Fakten sind uninteressant, meine Seele und mein Herz stehen schließlich für Aufrichtigkeit und Objektivität (HiHi).
Zum Beispiel habe ich mir einen Soundtrack zusammengebastelt, der fast ununterbrochen läuft. Ich gestehe, massig Mainstream. Aber schön!
Und ich archiviere meine CD-Sammlung auf meiner Compifestplatte. Das dauert. Einige Sachen geraten mir in die Finger, die ich seit Jahren nicht mehr gehört habe.
CDs haben ein Verfallsdatum. Das ist oft ärgerlich und übel.
Ich vermisse das Vinyl, würde aber zeitlich (und räumlich) dann wahrscheinlich überhaupt nicht mehr klarkommen.
Hätte aber einen tieferen Bezug zur Musik.
Ach, was weiß ich!

Dieser Frühling ist ein Herbst.
Ich kenne zu viele tolle und liebe Menschen, habe zu viele Freunde, kann ihnen allen nicht gerecht werden.
Zumal ich erst Mal meiner Liebe und mir gerecht werden muss. Und ich gestehe: Das fällt mir momentan schwer.
Sorry, wenn ich Euch vernachlässige!
Ich versuche, mich zu bessern! Versprochen!

Die Bundesligen im Fußball sind zu Ende. Zum Glück!
Und die Politik geht mir immer mehr am Arsch vorbei, mittlerweile interessiert mich beinahe der Wetterbericht bei den Nachrichten am meisten.
Nein.
Ich finde das nicht gut. Ich finde es besorgniserregend.

Meine reduzierte Facebookzeit finde ich dagegen richtig gut.
Ich mag Facebook. Aber das sollte mich nicht zu sehr vom wahren Leben und vom Schreiben abhalten. Und das habe ich momentan ziemlich gut im Griff.
Ich brauche nicht jedem Link zu folgen und ich muss nicht alles kommentieren. Und das chatten ist eh nicht so mein Ding.
Auch da vermisse ich natürlich ein paar Kontakte, aber das ist nun mal so.

Weiter steigende Besucherzahlen bei meinem Blog. Das ist Ansporn, ich werde gelesen. DANKE!

Und jetzt Gute Nacht!
Und haltet die Hände über der Bettdecke…


Eins über Schreiberlinge:



Dichter

Mittlerweile kenne ich
ne Masse an Schreiberlingen
und ich gestehe
die meisten davon mag ich persönlich

Fast alle Dichter
waren früher Taxifahrer
und haben in ner Band gespielt oder gesungen
Fragt mich nicht
ist halt so
dadurch habe ich immer ein gemeinsames Gesprächsthema
Viele Dichter sind oder waren krank
und zwar richtig
Guckt nur mich an
und Kohle verdient fast keiner mit seiner Schreiberei
aber es sein lassen
ist ein Unding
Dichter saufen und/oder rauchen
und sind oft mit sich im Kampf
das ein oder andere sein zu lassen
Nicht nur bei mir ist das Maß die Maßlosigkeit

Die meisten Dichter sind Männer
keine Ahnung
woran das liegt
(ne Ahnung schon, ne Meinung auch, aber ich setze mich jetzt
 nicht in die Nesseln…)
und viele hängen raus
dass sie richtige harte Männer wären
Manche sind es auch
das sind dann die besten
(Vielleicht liegt diese Einschätzung aber auch daran
 dass ich mich hauptsächlich im Undergroundkreisen bewege)
und ich glaube
ich bin der Einzige
der dazu steht
ein romantisches Arschloch zu sein

Egal
so lange sie nicht besser schreiben
als ich
Dann sind sie einfach nur doof
oder ich behaupte
sie hätten sich verkauft
Blöderweise gibt es viele davon

Schlußzeile:
Dichter sind doof – ich bin die Ausnahme