Samstag, 23. Februar 2013

Facebookdichter



Facebookdichter

Wie zur Hölle kann ich mir erlauben
mich einen Dichter zu nennen?
Villon würde mir in die Eier treten
Bukowski auf mich pissen
und Ginsberg einfach nur kotzen

Ich meine
all die Helden
und die göttlichen Verse
zum Beispiel
Wondratschek, Flenter, Böke, Dünnebacke, Götterwind:
das sind Dichter

Ich bin manchmal ziemlich Scheiße
Nein
das ist mir nicht egal

Immerhin:
Damit habe ich
einen Erkenntnisvorsprung
vor vielen anderen
Facebookdichtern

Social Beat - das waren die 90er!



Social Beat (die 90er)







war nichts

und ist damit auch nie gestorben

weil es (oder er oder sie) nie gelebt hat



Eine Schublade mehr

irgendwie passten wir rein

Eine sinnleere Worthülse

dank Anglizismus klang es wenigstens geil



Manche nannten es eine  Bewegung

eine außerliterarische Opposition

Andere klinkten sich ein und wollten Teil sein

während wir plötzlich zu irgendwas gehörten

von dem wir nicht wussten

was es ist

und es ziemlich egal fanden

und einfach unser Ding weiter machten



Anyway

Unsere Rucksäcke waren mit Bier gefüllt

und mit Texten voller Leidenschaft

geschrieben in rauschgetränkten Nächten

Stilistisch vielleicht unfertig

und manche einfach nur schlecht

Aber alle voller Herzblut

und hundertprozentig ehrlich und echt

So enterten wir die Kneipen Bochums und Umgebung

und ließen uns in andere Städte einladen

zu ähnlich verrückten Menschen

und lasen und lallten unsere Gedichte

vor einem Publikum

das nicht selten mitzog

und dann selber am Mikro stand

Plötzlich waren wir Teil einer Bewegung

und mittendrin

im Social Beat



Wir machten eine Literatur- und Kunstzeitschrift

Dilettantisch am Fotokopierer und selber zusammengetackert

verscherbelten wir das Ding zu einem unverschämt hohen Preis

und zahlten trotzdem drauf

Heike und Gisel malten und zeichneten

Caren, Ela, Jens und ich schrieben

Zusammen tranken wir Bier, rauchten

suchten die Sachen aus den zahlreichen Zuschriften aus

die wir in die nächste Ausgabe nahmen

Dann tippten und schnibbelten und lay-outeten wir

um den nächsten Tag in einem Kopierladen zu verbringen

und am übernächsten Tag zu sortieren und zu tackern



Ein Knochenjob

aber so was von Leben!

Dabei immer unser Doping

und zwei bis vier Hunde zu unseren Füßen

die uns liebten

aber offensichtlich für bekloppt hielten



Social Beat?

Das Ding war gestorben

bevor es geboren wurde

Spätestens

als es Ausgrenzungen geben sollte

und man über Arbeitsgruppen

Begriffsdefinitionen und sogar darum

den Begriff Social Beat sich schützen zu lassen

diskutierte

war es vorbei mit lustig



Und wir machten erst mal weiter

und schissen auf Social Beat

und lebten ihn somit



Zwangsläufig hörten wir irgendwann irgendwie einfach auf

machten andere Dinger

wurden erwachsener oder gesetzter oder wie auch immer

Verloren uns

teilweise sogar aus den Augen

Leben

das ist eben so



Ich stürzte völlig ab und stand wieder auf und etablierte mich im Job und das war okay bis ich dann Krebs bekam und wieder auf die Schreiberei zurückkam. Das war mein Ding – das war dann klar. Und dazu musste ich stehen, wenn auch noch andere Sachen da waren und so bin ich nun heute da, wo ich bin. Und das ist gut so.



Social Beat?

Jetzt

Während meiner Grippe

wühle ich mich durch die Bücher von damals

entdecke wieder Namen und Gesichter

die ich schon vergessen hatte

Was machen sie heute?

Andi Z., der Punker mit den geilen Gedichten?

Derek Meister? Tuberkel Knuppertz? J.A. D.

dem wir erklären mussten

dass es nicht cool ist

die Autos der Freaks in Langendreer zu zerkratzen?

Gibt es die noch?

Was macht Isabel Rox?

Und Dagi Bernhard, die Reiki-Meisterin?



Manche sind gestorben

manche in Job und Familie untergetaucht

N paar machen weiter



Mit Grinsen im Gesicht entdecke ich wieder

die ersten Versuche von Jan Off

die ersten genialen Hefte von Kersten Flenter

die Erstausgaben von Jaromir Konecny

und die ersten Versuche von Thorsten Nesch

Ich erinnere mich

wie ich Hartmuth Malorny kennenlernte

und dass ich im Gespräch mit Hadayatullah Hübsch nie was mit ihm anfangen konnte

Ploog und Dobler spielten schon immer in einer anderen Liga

Gerade deshalb ist ihnen die Subkulturnähe umso höher anzurechnen



Roland Adelmann schreibt an seinem Roman

Hardy Krüger und Alex Pfeifer haben Erfolg mit wirklich guten Krimis

Thorsten Nesch scheint es geschafft zu haben

und ist für mich einer der besten Jugendbuchautoren überhaupt

Frank Bröker-Pichelsteiner schreibt über Eishockey

Und Volly Tanner ist Mensch

in seiner Schreibe, seinem Gesang, seiner Stadtteilarbeit und seinem Leben

Robsie Richter, Jerk Götterwind, Urs Böke:

Ich liebe sie und ihre Schreibe

und habe mit Sicherheit viele vergessen

Axel Klingenberg zum Beispiel

Jenz und sein Inside!

oder all die Nachkommen, die mir Hoffnung machen

und da nenne ich jetzt nur als Beispiel Benedikt Maria Kramer

und Dirk Bernemann und Florian Günther sind so gut,

dass so eine Klassifizierung für sie nicht nötig ist



Social Beat?

Ich habe schon zu viele Namen genannt

und noch mehr vergessen

Glaubt mir:

Jeder Protagonist war und ist ein Held

auf seine eigene Art und Weise



Social Beat?

Scheiß drauf!

Es gibt verdammt gute Dichter und Schreiber

die diese Kategorisierung nicht nötig haben

            auch heute



Der Social Beat oder die Bewegung wurde dann letztendlich vom Poetry Slam verdrängt und platt gemacht. Slam, das heißt Präsentation vor Textinhalt, kurze Unterhaltung ohne Tiefgang, Performance über alles. Literatur? Eigentlich nicht.

Und dann die Lesebühnen.

Eigentlich eher Kabarett. Mit der Verpflichtung, stets was Neues, Publikumswirksames zu liefern. Beides nicht mein Ding: ich hasse Slam, ich bin skeptisch bei Lesebühnen.

Ich liebe immer noch rauschbeladene Kneipenlesungen.



Zwischenzeitlich schämte ich mich

für meine Auftritte und Lesungen

während der Social Beat Zeit

Ich lallte nach zwanzig Bieren

war nicht mehr zu verstehen

und mein Vortrag war alles andere

aber nicht professionell



            So was mache ich heute nicht mehr

            Ich lese halbwegs nüchtern

Bin wegen meiner Behinderung

allerdings auch nicht unbedingt besser zu verstehen



            Jetzt habe ich meinen Frieden geschlossen

            und sehe die damaligen Suffauftritte

            als Schritte auf meinem Weg

            und als damalige Authentizität

            und damit ist es okay



Immerhin: Alle hatten ihren Spaß und ich

konnte meinen Kram rüberbringen.

Okay?

Okay!



Bin ich ein Urgestein der Social Beat Szene?

Meinetwegen.

Es gab schlechtere,

es gab aber auch bessere,

die es nicht mehr gibt.



Bin ich ein Veteran des Social Beat?

Grabenkämpfe passen nicht zu mir…



Irgendwie ist es scheißegal

weil es einfach vorbei ist



Ich benutze diese Beschreibungen für Eigenwerbung            - wenn schon, denn schon

Mehr   ist        da       nicht                           und      war      wohl    auch    nie



Nur:

Wenn ich die heutigen jungen Dichter lese

überkommt mich oft ne Welle des Unverständnisses

                        Wo ist die Wut?

                        Wo ist die Power?

                        Wo die Unbeherrschtheit und die Spontanität,

                        die gerade die Jugend so spannend machen?

                                                   Ich finde das bei Arnd Dünnebacke

                                                   bei Susann Klossek

                                                   und bei Ron Hard, obwohl der        
                                                   auch schon ein alter Sack ist

                        Ansonsten

                        finde ich wenig – zu wenig



Die jungen Dichter schreiben etabliert und fürs Etablissement

obwohl sie noch lange nicht dazugehören

Ich wundere mich

Ich habe das nie getan – werde es hoffentlich nie tun



Ich bin kein Goethe und will auch keiner sein

Ich bin auch nicht Bukowski, Fauser oder Wondratschek

Ich bin ich

Was ist so schwer daran

den neuen Dichtern dieses Feeling zu vermitteln?

Besser: warum haben sie dieses Feeling nicht?!



Warum scheinen sie gar nicht sie selber sein zu wollen?



Anyway

Man sagt

ich sei ein Urgestein des Social Beat

ein Veteran

What’s the fuck!

                        Ich bin gerne Urgestein und Veteran einer Bewegung

                        die es nie gegeben hat

                        Auch wenn andere und bessere Dichter diese Titel eher verdient hätten

                        und sie nur deshalb nicht bekommen

                        weil man sie treffender klassifizieren kann

Diese anderen Dichter liebe ich und

bin stolz

einige davon meine Freunde nennen zu dürfen

Soviel dazu



Social Beat ist tot

Social Beat hat nie gelebt

Social Beat ist ein Furz im luftleeren Raum



Mann



Es war eine geile Zeit!








Im Infektionsmodus, der Papst, Atoms for peace...




Die letzten zwei Tage (diesen Post habe ich vor zehn Tagen begonnen…) habe ich jeweils höchstens fünf Zigaretten geraucht.
Das ist ein eindeutiges Zeichen, das ich krank bin.
Beinahe zwinge ich mir die Zigaretten wie die Nahrung einfach nur rein, um mich aufrecht zu halten.
Ansonsten Novalgin-Tropfen.

Musik und Fernsehen rauschen an mir vorbei, keine Lust zu gar nichts und meine Frau will mich zum Arzt, bzw. am Samstag gar ins Krankenhaus schicken, wogegen ich mich natürlich erfolgreich wehre.

Schüttelfrost, Schweißausbrüche, Fieber, heftige Knochen- und Muskelschmerzen, heftigste Magenbeschwerden. Mein Kopf ist dicht und der Tinnitus vom Feinsten.
Leider kein Husten und Schnupfen, das würde zeigen, dass ich die Scheiße rausrotze.

Eine Erkältung kann fast so schlimm Krebs sein.
Nee. Das stimmt nicht so ganz, aber es ist trotzdem was Wahres dran.
Krebs an sich – also der Tumor – tut ja nicht weh. Krebs macht schlapp, lässt dich abmagern, die Schmerzen kommen, weil der Tumor irgendwo gegendrückt oder eben nach der Operation und bei der Qual der Bestrahlung (oder Chemo oder beides). Ich weiß, dass ich während meiner Bestrahlung an Selbstmord dachte, weil ich den Schmerz nicht aushielt. Der Schmerz bestimmte dann einfach das ganze Leben.
Bei meiner Erkältung ist der Schmerz auch allgegenwärtig, aber lange nicht so stark. Und deshalb kommen die Gedanken, aus den Quark zu kommen und endlich wieder aktiv zu werden, obwohl es auch da einfach nicht geht.
Und deshalb macht das grantelig und unzufrieden und nervt einfach fürchterlich.
Geht aber auch irgendwann wieder vorbei.

Obige Sätze sind jetzt 10 Tage her, es wird und wird nicht besser.
Und jetzt hat es auch noch meine Frau erwischt.
Am Compi kriege ich gar nichts geregelt, aber ich werde gleich einfach mal irgendwie diesen Text abschicken, um nicht aus meinem Rhythmus zu kommen.
Und dann versuchen, mich zu fangen und neu zu konzentrieren.




(Eigentlich schon wieder überholt, ich poste es trotzdem:)

Ich bin kein Christ, aber ich habe auch nichts gegen Christen.
Ich kann mir schon vorstellen, dass da irgendwas ist. Ich weiß es bloß nicht und es ist mir auch ziemlich egal, würde es mein Handeln doch eh nicht ändern.
Vielleicht gibt es eine Göttin oder einen Gott, vielleicht gibt es auch ganz viele. Wer weiß.
Ich habe überhaupt nichts gegen Glaubende Menschen, woran auch immer sie glauben mögen. Ich habe was gegen Missionare, die mir sagen wollen, woran ich zu glauben und was ich zu tun habe. Das gilt für Christen, wie für Zeugen Jehovas, Veganer und Nichtraucher.
Vielleicht gibt es eine überirdische und übermenschliche Spezies in diesem riesigen und unendlich erscheinenden Universum, ich denke schon: Wenn der Mensch die Krone jeglichen Daseins wäre, dann wäre das ganz schön kümmerlich!
Darum geht es aber jetzt nicht.
Es geht auch nicht um das Christentum.
Es geht um eine kriminelle Vereinigung, es geht um die weltweit größte Sekte, es geht um Fundamentalismus:
Es geht um den Katholizismus.
Und um den Paten der Katholiken. Don Benedikt.
Und der tritt zurück.

Eigentlich darf und kann er das ja gar nicht.
Ist auch erst der zweite Rücktreter in der Geschichte der Päpste, den letzten Rücktreter gab es irgendwann im 12ten Jahrhundert und das war wohl ein ganz schlechter und dümmlicher Kirchenführer, der durch verdorbene Kardinäle zum Rücktritt gezwungen wurde - aber da müsste ich erst Recherche betreiben, um meine Aussage zu festigen. So genau weiß ich das jetzt nicht.
Aber ich weiß, dass in der katholischen Doktrin das Amt des Papstes als Bürde und Kreuz angesehen wird, dass die Ausgewählten zu tragen haben.
Ist natürlich Quatsch, genau wie die Unfehlbarkeit eines Papstes. Ist aber so.
Ratzinger tritt nun (in guter deutscher Mode) zurück. Das hat was Revolutionäres, wenn es auch das einzig revolutionäre Werk seiner Amtszeit bleibt.
Ratzinger oder (noch zwei Wochen lang) Benedikt war ein Tiefgläubiger, das ist glaub ich unbestritten. Aber das ist egal und selbstverständlich. Schlimmer ist, dass er ein rückwärtsgewandter Kirchenführer war. Erzkonservative und fürchterliche Dogmatiker füllten unter ihn den Vatikan, der sich ja eh nicht durch Fortschrittlichkeit oder Menschlichkeit auszeichnet.
Statt Öffnung ging es unter Ratzinger zurück ins Mittelalter, statt Anpassung an gesellschaftliche Veränderungen wurden überalterte Strukturen gefestigt, es hätte mich nicht gewundert, wenn unter Ratzinger die Hexenverbrennungen und die Kreuzzüge neu entflammt wären.
Na ja, vielleicht wäre das dann doch zu unzeitgemäß und barbarisch gewesen, aber gewollt hätte er es wahrscheinlich schon.
Ökumene? Geburtenkontrolle? Mitwirkung der Frauen? Menschlichkeit oder gar demokratische Ideen? Niemals unter Benedikt!
Es ist gut, dass dieser Papst sich verpisst.

Aber ich befürchte, dass das egal ist. Die katholische Kirche ist halt eine autokratische und fundamentalistische Sekte, die sich auch mit einen neuen Papst nicht ändern wird. Eine Glaubensgemeinschaft mit überholten und veralteten Strukturen, die – wenn überhaupt – nur in jahrhundertelangen Prozessen sich erneuern werden.

Und natürlich ein Schwimmbecken voller Intrigen, Intriganten und Verschwörungen.
Seit Jahrhunderten. Und deshalb würde es mich nicht wundern, wenn in den kommenden Tagen und Wochen auch immer wieder neue Verschwörungstheorien aus dem Vatikan auftauchen.

Was das Ganze mit einem mutmaßlichen Gott zu tun hat?
Nichts.
Es geht nicht um eine Gottheit, es geht um eine Kirche.
Um die schlimmste und gefährlichste Kirche der Welt.
Ich habe nichts gegen Katholiken, aber ich habe was gegen die Institution der katholischen Kirche. Und ich halte sie für gefährlich, weil sie Macht hat.
Ich glaube, es sind weltweit über 4 Milliarden Menschen dieser Kirche untertan. Das ist eine Hausnummer, wenn zum Glück und Göttin sei Dank auch nur die wenigsten Katholiken sich an die Weisungen der Greise aus dem Vatikan halten.
Diese Sekte hat Macht und sie hat massig Geld und bestimmt die Politik dieser Welt mit.
Nicht mehr direkt über Kreuzzüge, aber immer noch ziemlich stark.
Und deshalb ist der Papst auch nicht nur eine Randerscheinung und nicht so unwichtig, wie er eigentlich sein sollte.

Aber damit habe ich mich jetzt schon viel zu lange und ausführlich mit dieser Sekte und dem zurückgetretenen Chef beschäftigt…

(Nachtrag: 10 Tage später und die ersten Gerüchte tauchen auf…)


Was soll ich nun bitte mit „Atoms For Peace“ und dem Album „AMOK“ anfangen?
Ich war noch nie „Radiohead“-Fan und einer der wenigen Menschen, die „OK – Computer“ einfach nur langweilig fanden. Das war auch mein erster Eindruck, beim Halb-zuhören der neuen angeblichen Supergroup.
Aber dann hörte ich es nochmal. Und nochmal. Und dann machte mich gestern meine Frau darauf aufmerksam, dass dieses Album den ganzen Tag laufen würde und da merkte ich es plötzlich: irgendwas daran hat mich gefangen. Keine Ahnung was, ich hoffe, es ist der Bass von Flea (obwohl der keineswegs das Album dominiert). AMOK hat was. Fragt mich nicht, keine Ahnung.
Zum Runterkommen höre ich wieder „Push the sky away“ von Nick Cave und den Bad Seeds. Da weiß ich hundertprozentig, dass das einfach genial ist.


„Er (ein Düsseldorfer Fußballspieler, der humpelnd in der ersten Halbzeit den Platz verlässt) hat Oberschenkel oder Leiste.“
Also ich hoffe für ihn doch sehr, dass er Beides hat. Sonst wäre es echt ein armes Schwein…

In der Halbzeitpause dann:
„Er (ein anderer Ddorfer) hatte letzte Woche Magen und Darm…“
Scheiße. Ich hoffe. Er hat beides auch diese und noch viele folgende Wochen…


Also ich habe Oberschenkel, Leiste, Magen Darm und alles Mögliche.
Vor einem Monat wurde ich gesundheitlich voll durchgescheckt und bin soweit möglich organisch gesund.
Blöderweise fühle ich mich (eigentlich durchgängig) seit meiner Reha krank.
Aber so geht es momentan total vielen Menschen.
Kein Grund zur Panik.
Bloß Quengeln: das gönne ich mir.


Während meiner momentanen Unpässlichkeiten habe ich relativ wahllos den ganzen alten Social Beat-Kram aus meinen Bücherregalen geholt. Und in Erinnerungen geschwebt. Eben Fieber-Wahn. Daraus ist ein langes Gedicht entstanden, das ich im Anschluss posten werde. Das ist dann wahrscheinlich größtenteils wirklich nur was für Insider…


Und weil es passt, heute mal ein ehrlicher, wenn auch abgenudelter Gruß:

Gesundheit!